Der Ryder Cup ist für den Golfsport untypisch ein Mannschaftswettbewerb, bei dem die jeweils 12 besten Golfer Europas und der
Vereinigten Staaten alle 2 Jahre gegeneinander im Matchplay antreten. Dabei
wechseln das Heimrecht und auch der Platz auf dem gespielt wird bei jeder Austragung. Deutschland war bisher noch nie Austragungsort und ist mit seiner Bewerbung für 2018 gescheitert. In seiner ideellen Bedeutung steht der Ryder
Cup wohl sogar noch über den 4 Majorturnieren
(Masters, US Open, British Open und PGA Championships) und das obwohl es nur
um die Ehre geht. Geld spielt (für die Spieler) keine Rolle, auch wenn sie und
ihre Angehörigen an dem Wochenenden bestimmt nicht leiden müssen. Es ist Anreiz, Lohn und Ehre genug, überhaupt im Team zu sein, auch weil die Teilnahme den Werbewert steigert.