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Mittwoch, 30. April 2014

Mehr Loft für mehr Länge

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Im Golf gilt „Je länger, desto besser!“ Wer von uns Golfern möchte nämlich nicht, unabhängig von seiner aktuellen Länge, mindestens noch 10 oder mehr Meter schlagen können? Ganze Trainergenerationen leben davon, dass wir unser Streben nach mehr Länge nie wirklich zufriedenstellend befriedigen können. Und auch die Golfindustrie liefert dafür immer neue Technologien mit neuen  Schläger, Schäften und allem was dazugehört. Im Idealfall arbeitet der Spieler an einem besseren Schwung und lässt sich immer wieder die Schläger fitten, die dann ideal zum eigenen Spiel passen. Um so noch ein paar Meter mehr rauszuholen.  Aber was bringt wirklich am Ende mehr Meter und warum?

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Grip it and rip it

Grip it and Rip it

Als Thomas mich gefragt hatte ob ich nicht auch mal hier bei Nur Golf bloggen wolle gab es für mich ganz spontan und relativ schnell nur eine Antwort, JA. Es stellte sich allerdings heraus das es nicht so einfach ist ein Thema zu finden über das man spannend und informativ schreiben kann. Nun habe ich mich entschieden eine Diskussion auf zu greifen die schon länger in meinem näheren und erweiterten Golferumfeld besprochen wird. Warum nehme ich keinen Driver auch wenn ich es müsste? Auf den ersten Blick scheint es auf diese Fragestellung eine einfache Antwort zu geben wissen die meisten Golfer doch wie weit sie schlagen und wann sie welchen Schläger nehmen sollen. Doch geht es schon beim augenscheinlich leichtesten Schlag den es beim golfen gibt los, dem Abschlag.

Dienstag, 17. Juli 2012

Der richtige Drive

Heute gibts mal einen kurzen Einwurf. Oder Pitch.



Nachdem ich ja nun schon ein paar Wochen zum Kreis der aktiven Golfspieler zähle laufen mir immer wieder Umstände über den Weg, die man als Glaubensfragen qualifizieren kann.
Ja, mittlerweile bin ich soweit dass ich glaube, dass Golf eine einzige Glaubensfrage ist.
Die für mich aktuell größte ist die, ob man als Anfänger (und als solchen bezeichne ich mich weiterhin mit vollem Stolz) erstmal mit den "kleinen Schlägern" anfangen soll und erst später zu den größeren wechseln sollte oder ob man gleich das ganze Moveset durchprobieren sollte.

Freitag, 20. April 2012

Der Einäugige unter den Blinden

Wie schon in meinem letzten Blogbeitrag Materialschlacht erwähnt, fangen immer mehr Freunde mit dem Golfen an. 
Oder werden Menschen zu meinen Freunden, weil sie mit dem Golf beginnen?
Nein, es sind tatsächlich Freunde, Bekannte und jetzt selbst meine beiden Töchter (12 und 15, samt 15 jähriger Freundin) die mit dem Sport anfangen. 
Warum sich ausgerechnet jetzt so viele dem Sport nähern, keine Ahnung. 
So oder so ist das aber eine Entwicklung, die ich persönlich sehr begrüße und natürlich unterstütze wo ich kann.
Gerne auch mit Rat und Tat. 
Auch wenn so der Einäugige sich zum König der Blinden macht...

Zum einen werden hier in den nächsten Wochen einige der Anfänger mit eigenen Beiträgen über ihre ersten Schritte (und mehr) zu Wort kommen. Die Euphorie muss man miterleben, denn schließlich war man ja genauso begeistert.
Zum zweiten werde ich selber berichten und Drittens haben die meisten am Anfang auch hunderte von Fragen, die ich hier zu beantworten versuchen werde. 
Die wesentlichste Frage bei Anfängern ist die nach der richtigen Ausrüstung, denn dazu werde ich von meinen Bekannten ständig befragt:

"Schläger kaufen oder leihen?"
"Gebrauchte oder neue Schläger?"
"Soll ich mir gleich einen Driver kaufen?"
"Ist der Schlägersatz XY der Richtige für mich?"
"Was kostet ein Anfängersatz?"

Liebe Freunde, ich sage es auch hier gerne noch einmal:
Generell bin ich der falsche Ansprechpartner, wenn es um Verkaufsberatung in Sachen Schläger geht, denn dazu habe ich viel zu wenig Ahnung vom Golf. Dafür gibt es eure Pros und die zahlreichen Fachgeschäfte, die haben a. das richtige weil passende Equipement und b. das entsprechende know-how.

Ich kann euch aus eigener Erfahrung nur raten, euch am Besten erst einmal Schläger zu leihen bzw. wenn überhaupt kaufen dann einen günstigen Anfängersatz.
Wenn Kaufen am Anfang überhaupt sinnvoll ist, denn im Grunde sollten Anfänger zunächst auf den Kauf eines kompletten Satzes verzichten, zumindest solange bis er/sie zu einem halbwegs akzeptablen Golfschwung gefunden haben. Bis dahin ist es nämlich eigentlich völlig egal, ob man teure Markenschläger (Satz Taylor Made R11 Eisen für 742 Euro) oder die besonders günstigen Schnäppchenschläger (halber Satz für 199 Euro) spielt. 

Egal, ob die Schläger neu oder alt sind. 
Am Anfang reicht ein (Sand) Wedge und zwei bis drei Eisen. Vllt. ein 9er, ein 7er und ggf. noch ein 5er Eisen sind ideale Trainingsgeräte und jeder Club und die meisten Pros haben Leihschläger im Angebot.
Öffentliche Anlagen ohnehin.
Gerade am Anfang ist das einzig wichtige, den Ball überhaupt erst einmal zu treffen und zwar regelmäßig. Dem Technologiewahn könnt ihr noch früh genug verfallen, die Golfshops werden sich freuen und keine Sorge, ihr werdet Euer Geld schneller los, als ihr denkt. Achtet aber auf die Schlägerlänge und die Griffe, denn die sollte so oder so zu euch und eurer Körpergröße passen.

Aber bitte kauft euch euren ersten richtig teuren Satz wirklich erst, wenn ihr schwungtechnisch ein Niveau gefunden habt, dass euch selber die Sicherheit gibt auch die qualitativen Unterschiede zwischen den verschiedenen Marken-Golfschlägern zumerken. Ich würde dann auch zwingend zum Fitting raten, also das Anpassen der Schläger an den Spieler, dass in einem Golfshop stattfindet.
Beim Fitting (Fachbegriff für das Anpassen der Schläger) kann man vieles falsch machen. Bei Anfängern besteht das Fitting eher aus der Größenanpassung, da die den Golfschwung erst einmal finden und schulen müssen. Eine Anpassung an die Körpermaße sollte man aber auf jeden Fall vornehmen lassen. Hier habt ihr die Chance euer Geld loszuwerden. Erstmals. 
Aber denkt dran, euer Spiel und Schwung wird sich weiter entwickeln und ihr werdet bestimmt noch einige Sätze Golfschläger in eurem Leben kaufen, haut also nicht das ganze Geld raus.
Und zu einem Satz Schläger gehören dann noch Driver, Fairwayhölzer und Hybrids, die auch alle Geld kosten. Und in der Regel zusammen mindestens noch einmal dasselbe wie ein guter Satz Eisen. Dazu dann noch Bag, Schuhe, Bekleidung samt Regenschutz, Handschuhe, Bälle und Trolly. 

Euer Geld werdet ihr also schneller los, als ihr denkt, Shops (mit angeschlossenem Online-Shop) wie das Golflädchen werden dafür schon Sorgen, zumal man auch für den Rest der Golfausstattung noch reichlich Geld lassen kann, wenn man will.
Dazu an anderer Stelle sicherlich noch mehr.

Versucht bitte dem menschlichen Drang immer das teuerste und/oder bekannteste Produkt zu kaufen, zu widerstehen. Nicht immer ist der teuerste/neuste Schlägersatz auch der richtige für Euch. Auch wenn das Marketing einem das Gefühl gibt, der/die Schläger müssen es sein.
Achtet nicht darauf ob euch die Marke gefällt, sondern darauf, wie der Schläger zu Euch passt, wie er sich für euch anfühlt und ob ihr damit die nächsten Jahre mit eurem Schwung klar kommt, denn sonst steht ihr schneller wieder im Golfshop als euch lieb ist.
Aber das wird so oder so passieren...

Ab Montag gibt es eine neue Rubrik samt Gastautor:  





Mehr dazu ab Montag. Hier.


Nur Golf bei:

Freitag, 13. April 2012

Materalschlacht


Ich weiß nicht, ob ich meine Freunde angesteckt habe, oder ob sie einfach das nötige Alter und die damit verbundene nötige Reife erlangen, aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis steigt die Zahl derer, die mit dem Sport anfangen. 
Und zwar dermaßen schnell, dass ich mit der Beantwortung aller Fragen, die die Blinden ja bekanntlich gerne dem Einäugigen stellen, hinterher komme.
Eine der Fragen ist immer wieder die nach dem Material:
"Welche Schläger?"
"Soll ich mir gleich einen Satz kaufen, wenn ja, welchen?"
"Welchen Driver brauche ich?"
"Ist ein 60 Grad Wedge gut?"

Ich rate dann allen immer wieder dasselbe. Am Anfang eher Leihschläger oder Einsteigersätze spielen, um dann, wenn man wirklich begeistert spielt und der Schwung etwas etablierter ist, einen richtigen, dann auch gefitteten Satz kaufen. 
Aber am Ende ist jeder für sich selbst verantwortlich und die Shops müssen ja auch von irgendwas leben.
Nur ist jede Investition wirklich gerechtfertigt oder zahlen zu viele Menschen einfach nur zu viel Geld beim Kauf ihrer Schläger?
Ich kann das nicht beurteilen, will auch hier keine Stellung beziehen. Außer der, dass jeder sehen muss, was er will und ob er damit glücklich wird, wenn es der neueste Driver für 400 Euro sein muss, obwohl man mit dem Alten genauso weit schlagen würde. 
Geht es aber wirklich immer nur um das noch weiter?
Oder hilft ein neuer Schlägersatz/neuer Driver nicht manchmal einfach auch nur dabei  das abhanden gekommene Selbstvertrauen in das eigene Spiel zurück zu erlangen? 
Muss man, wenn man sich den RS 11 Driver kauft, auch 300 Meter weit schlagen können, um den Kauf dieses Drivers sinnvoll zu nennen? 
Oder ist es nicht sogar so, dass der 70 jährige, der mit dem Driver nicht weiter schlägt als ein 20 jähriger sein 8er Eisen, dennoch die richtige Wahl trifft, wenn er sich den RS 11 ins Bag holt? 
Einfach nur deshalb, weil er damit ein besseres Gefühl hat? Und weil er da an der Einstellung so lange rumschrauben kann, bis der Fade den er leider immer noch spielt, deutlich ausgeglichen wird.
Ich für meinen Teil habe den RS 11 in beiden Fällen im Einsatz gesehen.
Beim 21 jährigen Longhiter, dessen Drive  270 Meter Carry schafft und wo der Ball so aussieht, als würde er nach dem Schlag nochmals beschleunigen. 
Und bei dem 73 jährigen, der den RS 11 nur noch 160 Meter (in guten Momenten vllt. 180) weit drivt, sich aber darüber freut. Auch weil der Drive jetzt wieder sicherer kommt. Einem Mann, der mal Hdcp 12 gespielt hat und dem Alter jetzt Tribut zollt, aber sich nicht kampflos geschlagen geben will. undd er sich die 300 Euro und mehr leisten kann und leisten will. und gleich noch das Holz 3 dazu genommen hat und damit auch sehr glücklich ist.
Ich für meinen Teil habe aktuelle die Erkenntnis gewonnen, dass Technik dem einen Spieler tatsächlich zu mehr Weite verhilft, während sie dem Nächsten einfach nur mehr Sicherheit und damit ggf. Spaß bietet. 
Beides hat aber doch absolut seine Daseinsberechtigung. 
Nur, ob ich mir deshalb dennoch einen neuen Driver hole weiß ich nicht. 
Aber wenn, dann nur nach dem entsprechendem Fitting und natürlich in der Hoffnung, dass ich damit 20 Meter weiter bin, als aktuell mit meinem 2 Jahre alten Calloway Diablo. Mindestens.
Andererseits könnte ich aber auch mehr Zeit auf der Driving Range beim Training mit meinem Driver verbringen und an der Technik feilen und so vielleicht die entsprechenden Meter rausholen. 
Wofür ich mich am Ende entscheide? 
Keine Ahnung. 
Wie ich mich kenne, wird es dann wohl doch der neue Driver und dazu hoffentlich mehr Training, um dann vielleicht sogar 30 Meter rauszuholen. 
Nötig hat mein Spiel diese 30 Meter. Immer.

Nächste Woche geht es dann um die richtige Materialwahl für Anfänger. Wenn es denn die richtige Wahl für Anfänger überhaupt gibt. 

 

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