Im Golfsport gibt es Viele Sachen die wichtig sind. Das mit Sicherheit wichtigste ist das Spiel, wie man versucht dort ein sehr hohes Level zu erreichen habe ich in meinem letzten Blog, Aus dem Leben eines Besessenen, erzählt. Aber es gibt rund um den Golfsport noch einige andere Aspekte die es Wert sind das man sich darüber Gedanken macht. Im Ramen meiner Ausbildung zum PGA Professional musste ich mich mit allen Aspekten des Spiels auseinander setzen. Heute möchte ich euch von einem, aus meiner Sicht, völlig unterbewerteten Teil des ganzen berichten.
Posts mit dem Label Rough werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rough werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 30. Januar 2013
Sonntag, 18. November 2012
Der Platz ohne Rough - Büchse on Tour
Vorwort:
Wir freuen uns, dass Matthias auch für uns bloggt.
Und Matthias war diesen Spätherbst auf den Canaren und hat sich dort seine zwei Wünsche erfüllt. Zeit für die Familie und Zeit für ein paar Golfeinheiten.
Und jetzt schreibt er hier als Gastautor erstmals darüber.
Worüber wir uns freuen. Genauso, wie wir uns über weitere Gastautoren jederzeit freuen würden. Wer Interesse hat, sollte sich einfach hier mal melden.
Es gibt eine Menge zu erzählen, sagt es uns.
Ich möchte dem Ganzen hier
voraus schicken, dass man mich höchstens als mittelmäßigen Golfer bezeichnen könnte! Also wundert euch nicht, dass
eine Distanz von 160-170 m
carry für mich auch mal eine
Herausforderung darstellt.
Dazu kommt dann natürlich auch, dass ich mich aufgrund fehlender Richtungskontrolle, in
schönster Regelmäßigkeit außerhalb der Fairways bewege und so
jede mögliche Art von Rough schon zur Genüge kennengelernt und ausgiebig
verflucht habe.
Und glaubt mir, ich kenne sie alle!
Freitag, 25. Mai 2012
Da ist er ja…
Wer schon mal eine Runde Golf gespielt hat, wird wissen,
dass die Zeit (meistens) gut investierte Zeit ist, denn nirgendwo sonst hat
man mehr Gelegenheit und Muße, sich mit (netten) Flightpartnern zu unterhalten
und Menschen besser kennen zu lernen. Da kann man viele nette Dinge erfahren
und in der Tat auch so manches Business (fast schon nebenbei) machen. Ich für meinen Teil will aber auf der Rund eigentlich
nicht über Arbeit reden, sondern abschalten und nette Menschen kennenlernen, was
mir meistens auch gelingt. Ok, meine Flightpartner trifft es (meistens) härter
als mich, aber auch ich bin noch zu toppen. Und zwar von der Gattung „Da ist er
ja“ Golfer.
Ich habe die Einstellung
„Wer beim Golfen bescheißt, der bescheißt auch mich!“
Aber das sehen leider nicht alle so. Denn obwohl man beim
Golf sich selbst zu kontrollieren und quasi für und gegen sich und miteinander
spielt, gibt es diese Typen, die es nicht anders können. Die jeden ihrer Bälle
wieder finden, egal wie aussichtslos die Suche ist. Die einfach nicht begriffen
haben, dass sie am Ende sich selbst bescheißen. Und wenn sich dann also jemand selber
bescheißt, in dem er z.B. jeden Ball in den schlimmsten Lage wiederfindet, ist
er nicht mehr ernst zu nehmen.
Ich habe Leute gesehen, die sind Zauberer, die finden ihre
Bälle manchmal sogar 20 Meter weiter weg, als der Ball ursprünglich gelandet
ist. Ja, es gibt sie, die Spieler, denen immer mal ein Ball aus der Hose fällt.
Doch bei mir endet dann sofort jegliches Interesse und ich fahre das Maß an
Kommunikation aufs aller notwendigste runter. Und ich meine nicht die Spieler,
die aus versehen den falschen Ball spielen oder sich mal verzählen. Die sind es
nicht, dass kann immer mal passieren, auch wenn es ärgerlich ist.
Ich rede von der Sorte Golfer, die nicht weiter als bis 5
zählen kann, so wie der Anwalt letztens, der beides perfekt drauf hatte. Bälle
finden und max. eine Fünf spielen (oder streichen, wenn es wirklich nicht mehr
ging mit dem Zählen). Ich weiß nicht, wie viele Bälle der verloren hat, aber am
Ende war es, zumindest nach seiner Auslegung der Regel, kein einziger. Das war aber
dann doch für alle im Flight nicht wirklich überraschend, so auffällig wie er
dabei war. Suchen, wenn niemand scheinbar guckt, sich bücken (den Ball aufteen)
und rufen: „Da ist er ja!“
Das Highlight war sicherlich der Ball, denn er erstaunlicherweise eigentlich locker 20 Meter weiter vorne hätte finden müssen.
Dass der Ball am Roughrand in aller bester Lage lag und nicht im tiefen
Dickicht war selbstredend. Wenn man dann den Ballflug sah muss sein Ball auch
noch genau auf einem Tee gelandet und dort liegen geblieben sein. Unglaublich
wie dreist einige sind. Unglaublich, dass wir uns über Etikette aufregen, aber
am Ende dann doch diese Typen davonkommen lassen, die dermaßen schummeln.
Stark war auch, als er an einem Par 5 mit seinem 8ten Schlag knapp vor
dem Grün lag (nach diversen Fehlschlägen, wo die Bälle kaum flogen) und er auf
Nachfrage wie er liegt, ganz trocken meinte:
„Ich liege zur 5“
Mich regt so etwas ja eigentlich immer auf,
doch an dem Tag hatte ich zwei alte Haudegen im Flight, die beide nur trocken
meinten:
„Reg dich nicht auf, dass macht der immer so, denn nimmt
hier keiner mehr ernst“
„Zählen kann er auch nicht und das als Anwalt!“
Und so habe ich es laufen lassen und bin seitdem auch deutlich
entspannter, zumal er, trotz aller Schummelei, deutlich sein Handicap verpasst
hatte.
Ich habe danach kein Wort mehr
mit ihm gesprochen und am Ende der Runde zwar noch die Hand geschüttelt, aber
seitdem grüße ich ihn nicht mal mehr.
Das wir unser Rundenbier
nur zu Dritt zu uns genommen haben, ist kein Wunder.
Aber eigentlich ist das die falsche Reaktion, eigentlich müsste man diese Typen melden, oder wie seht
ihr das?
Nur Golf bei:

Abonnieren
Posts (Atom)