Wer kennt die Fernsehserie "My name is Earl"? hierbei geht es um einen Kleinkriminellen der durch einige Schicksalsschläge beginnt sein Leben zu ändern und eine Liste mit all seinen Missetaten aufstellt. Diese Liste arbeitet er Stück für Stück ab in dem er alles was auf dieser Liste steht wieder gut macht. Ich glaube das jeder Mensch irgendeine Liste hat die abgearbeitet werden muss. Bei mir ist es nicht unbedingt eine Frage von Straftaten die wieder gut gemacht werden sollen, sondern eine Liste mit Golfplätzen die ich unbedingt einmal spielen will. In meiner Zeit als angehender Golfpro musste ich einiges machen was mit dem orginären Spiel nichts zu tun hat, ihr konntet einen Aspekt in meinem letzten Blog Was wirklich wichtig ist, lesen. Heute geht es in gewissem Sinne um eine Sammelleidenschaft. Ein Vorteil ein Golfpro zu sein ist der das man auf fast jedem Golfplatz Greenfee frei golfspielen darf. Ich hatte mir vorgenommen jeden Golfplatz in Deutschland mindestens einmal zu spielen und einige habe ich auch geschafft. Nur gibt es ja nicht nur in Deutschland sondern auch einiges an Golfplätzen auf der Welt die man nicht mit einer 4 stündigen Autofahrt erreichen kann. Es gibt unzählige Golfplätze auf der Welt und es gibt sicherlich viele Plätze die nicht in meiner Liste stehen obwohl für andere das die schönsten Plätze sind, hier geht es aber um meine Top 10 aber lest selbst.
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Mittwoch, 6. Februar 2013
My name is Ralph
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Dienstag, 10. April 2012
Immer nur Fisch ist auch Käse - Teil II des Reiseberichts Algarve
Im ersten Teil meines Algarve-Reiseberichts ging es u.a. auch um die ersten zwei Runden die wir auf dem Pinhal Golf Course und dem Millennium Golf Course spielen durften.
Beides Plätze, die für sich schon so gut waren, dass sie eine Reise lohnen, aber am Mittwoch gab es das Highlight in Sachen Golfplätze.
Und wenn ich Highlight sage, meine ich Highlight.
Beides Plätze, die für sich schon so gut waren, dass sie eine Reise lohnen, aber am Mittwoch gab es das Highlight in Sachen Golfplätze.
Und wenn ich Highlight sage, meine ich Highlight.
Wir haben auf dem Victoria Course spielen dürfen.
Ja, dürfen.
Mit Abstand der beste Platz den ich bisher in meinem Golferleben spielen durfte.
Mit weitem Abstand. Auch wenn ich in den 3 Jahren meiner Golfkarriere noch nicht sooo wahnsinnig viele Plätze gespielt habe, bin ich mir sicher, dass es dennoch auf lange Zeit einer der TOP Plätze sein wird, die ich spielen werde.
Doch der Reihe nach.
Ich hatte am dritten Tag das Vergnügen in eine zweier Flight auf dem Victoria zu spielen. Mit Klaus Wördehoff, dem Veranstalter, der unbedingt Matchplay gegen mich spielen wollte, um mir mal zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.
Ich habe mich darauf eingelassen, allerdings nur um 1 Euro pro Loch, nicht wie von Klaus gewünscht um 5 Euro/Loch. Und Longest Drive und Nearest to the Pin habe ich gleich abgewählt, denn das wäre unfair gewesen.
Klaus hat ein Handicap von -18 und damit war mir vorher schon klar, was kommen musste und am Ende auch eintrat.
Dazu aber später, hier geht es erst einmal um den Platz.
Der Victoria Course war 2005 Austragungsort des PGA World Cup und wird 2012 Austragungsort des Portugal Masters sein.
Der Platz ist mit 6.609 m von Championabschlägen nicht besonders lang, dafür aber von Arnold Palmer herausragend schön designt. Das Slope Rating liegt bei 129, von Gelb ist der Platz 6094 Metern lang. Der Platz besticht durch seine Architektur, die wirklich sehr liebevoll an die Landschaft angepasst ist und auch durch Liebe zum Detail besticht.
Die Greens lagen vom Tempo bei 9,5 und waren nicht wesentlich schneller als die auf den anderen Plätzen, doch dafür waren sie noch schwerer onduliert. Die Fairways waren so kurz wie bei uns die Grüns. Unglaublich. Der Platz liegt direkt vor dem Tivoli Hotel und ist bereits jetzt in der Vorbereitung für die Masters, das Rough wird sicherlich noch wachsen und der Platz wird sicherlich noch schwerer, die Grüns noch schneller.
Ja, dürfen.
Mit Abstand der beste Platz den ich bisher in meinem Golferleben spielen durfte.
Mit weitem Abstand. Auch wenn ich in den 3 Jahren meiner Golfkarriere noch nicht sooo wahnsinnig viele Plätze gespielt habe, bin ich mir sicher, dass es dennoch auf lange Zeit einer der TOP Plätze sein wird, die ich spielen werde.
Doch der Reihe nach.
Ich hatte am dritten Tag das Vergnügen in eine zweier Flight auf dem Victoria zu spielen. Mit Klaus Wördehoff, dem Veranstalter, der unbedingt Matchplay gegen mich spielen wollte, um mir mal zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.
Ich habe mich darauf eingelassen, allerdings nur um 1 Euro pro Loch, nicht wie von Klaus gewünscht um 5 Euro/Loch. Und Longest Drive und Nearest to the Pin habe ich gleich abgewählt, denn das wäre unfair gewesen.
Klaus hat ein Handicap von -18 und damit war mir vorher schon klar, was kommen musste und am Ende auch eintrat.
Dazu aber später, hier geht es erst einmal um den Platz.
Der Victoria Course war 2005 Austragungsort des PGA World Cup und wird 2012 Austragungsort des Portugal Masters sein.
Der Platz ist mit 6.609 m von Championabschlägen nicht besonders lang, dafür aber von Arnold Palmer herausragend schön designt. Das Slope Rating liegt bei 129, von Gelb ist der Platz 6094 Metern lang. Der Platz besticht durch seine Architektur, die wirklich sehr liebevoll an die Landschaft angepasst ist und auch durch Liebe zum Detail besticht.
Die Greens lagen vom Tempo bei 9,5 und waren nicht wesentlich schneller als die auf den anderen Plätzen, doch dafür waren sie noch schwerer onduliert. Die Fairways waren so kurz wie bei uns die Grüns. Unglaublich. Der Platz liegt direkt vor dem Tivoli Hotel und ist bereits jetzt in der Vorbereitung für die Masters, das Rough wird sicherlich noch wachsen und der Platz wird sicherlich noch schwerer, die Grüns noch schneller.
Wir hatten glücklicherweise eine frühe Startzeit (Klaus und ich schlugen um 10 Uhr ab) und haben daher auf der Driving Range nur ein paar wenige Bälle geschlagen und Putten vor der Runde war auch nur 2 Min. angesagt. Aber das war in meinem Falle ein Fehler, denn ich hatte auf der Runde einige drei Putts. Und ich habe auch ein paar kürzere Putts (aus 1 Meter) liegen gelassen. Allerdings lagen die Bälle auch oft zwar Pin high, aber die Brteaks waren sehr schwer zu spielen.
Carts waren im Greenfee enthalten, so dass wir nicht laufen mussten, was generell auf den Plätzen die wir gespielt haben zu empfehlen ist, denn die Wege zwischen den Bahnen waren teilweise schon sehr weit.
Unser erster Abschlag war die 10, ein Dogleg leicht bergab nach rechts. Das sehr wellige Grün, dass wie alle Grüns gut verteidigt wurde lag am See, an dem sich auch die Bahnen 11 bis 13 befinden und es bot sich schon mit dem zweiten Schlag ein herrlicher Anblick. Man spielt diue ersten vier Bahnen quasi am und um den See herum, so dass nicht nur beim Abschlag der 11 das Wasser ins Spiel kam, sondern auch an der 12, einem Par 5. Dort war links permanent Wasser und rechts die Ausgrenze.
Der zweite Schlag durfte nicht zu lang (oder bei Longhittern nicht zu kurz) sein, denn 130 Meter vor dem Grün begrenzte ein Graben das Fairway. Das Grün lag gut versteckt hinter einem Bunker links und Hügeln rechts.
Der zweite Schlag durfte nicht zu lang (oder bei Longhittern nicht zu kurz) sein, denn 130 Meter vor dem Grün begrenzte ein Graben das Fairway. Das Grün lag gut versteckt hinter einem Bunker links und Hügeln rechts.
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| 12 Bahn, Par 5, vor dem 3ten Schlag ins Grün |
Nachdem mein zweiter also am Graben lag, schlug ich meinen Annäherungsschlag leider links in den langen Bunker, rette aber den Lochgewinn ins Ziel. Um mit 3 auf nach 3 auf die 13, einem Par 3, zu gehen, bei dem das Grün erhöht über dem See lag und ebenfalls von einem mächtigen Bunker links verteidigt wurde. Mit Bogey teilten wir das Loch. Das Highlight, neben der 17 und 18, war sicherlich die 14 (mit dem Namen Double-Fairway), desen Fairway von einem herrlich angelegtem Graben geteilt wurde und bei dem der extreme Gegenwind die Bahn gefühlt zu einem Par 5 machte.
Ein wirklich tolles Loch, an dem man wirklich präzise spielen muss, was mir nicht gelang, da ich meinen zweiten Schlag nicht aufs Grün sondern in den Graben geschossen hatte. Meinen vierten (nach Strafschlag) brachte ich zwar ans Grün, der Ball jedoch rollte in Richtung Teich an der linken Seite, in dem der Graben mündete, blieb aber in den Steinen liegen. Ich habe den Ball tatsächlich aus den Steinen heraus gespielt das Loch habe ich dennoch nicht gewonnen.
Generell sind die Bahnen 10-18 alle am und ums Wasser gebaut. Ausnahme sind die 15 (ein 180 Meter langes Par 3) und 16 (ein 270m kurzes Par 4).
Ein wirklich tolles Loch, an dem man wirklich präzise spielen muss, was mir nicht gelang, da ich meinen zweiten Schlag nicht aufs Grün sondern in den Graben geschossen hatte. Meinen vierten (nach Strafschlag) brachte ich zwar ans Grün, der Ball jedoch rollte in Richtung Teich an der linken Seite, in dem der Graben mündete, blieb aber in den Steinen liegen. Ich habe den Ball tatsächlich aus den Steinen heraus gespielt das Loch habe ich dennoch nicht gewonnen.
Generell sind die Bahnen 10-18 alle am und ums Wasser gebaut. Ausnahme sind die 15 (ein 180 Meter langes Par 3) und 16 (ein 270m kurzes Par 4).
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| 17te Bahn auf Höhe des zweiten Balls |
Die 17te Bahn, ein langes Par wurde zur echten Challenge, denn die Fahne stand ganz hinten rechts auf der schmalsten Stelle des Grün, das auch noch von Wasser umgeben ist. Den dritten aus 120 Metern ins Grün zu spielen, war fast unmöglich, da die Grüns sehr schnell waren und die Bälle oft noch einige Meter gerollt sind.Dazu noch der starke Wind.
Ich habe daher den 3ten lieber nur ans Grün links gelegt.
Die 18te Bahn, ein Par 4 endet standesgemäß am Clubhaus, rechter Hand sieht man das Tivoli Hotel, in dem wir gewohnt haben. Das Grün wird auch hier von Wasser geschützt.
Ich habe daher den 3ten lieber nur ans Grün links gelegt.
Die 18te Bahn, ein Par 4 endet standesgemäß am Clubhaus, rechter Hand sieht man das Tivoli Hotel, in dem wir gewohnt haben. Das Grün wird auch hier von Wasser geschützt.
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| 18te Bahn, links das Grün, Rechts das Tivoli Hotel |
Die 18 ist ein tolles Abschlussloch eines großartigen Courses.
Und die zweiten 9 werden sicherlich tolle Fernsehbilder bieten, wenn die Pros im Oktober auf dem Platz die Portugal Masters spielen.
Nach 9 Bahnen lag ich 5 Löcher vor, so dass wir unsere zweiten Neun, also die Bahnen 1-9 entspannt golfen konnten, Matchplay war geklärt.
Die Bahnen waren dann das genaue Gegenteil der zweiten 9, die erinnerten mit ihren Wellen, Hügeln und vielen baumfreien Fairways (und dank des Windes) eher an einen Linkskurse. Wasser kam nur an einer Bahn (der 7) ins Spiel.
Und die zweiten 9 werden sicherlich tolle Fernsehbilder bieten, wenn die Pros im Oktober auf dem Platz die Portugal Masters spielen.
Nach 9 Bahnen lag ich 5 Löcher vor, so dass wir unsere zweiten Neun, also die Bahnen 1-9 entspannt golfen konnten, Matchplay war geklärt.
Die Bahnen waren dann das genaue Gegenteil der zweiten 9, die erinnerten mit ihren Wellen, Hügeln und vielen baumfreien Fairways (und dank des Windes) eher an einen Linkskurse. Wasser kam nur an einer Bahn (der 7) ins Spiel.
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| 5te Bahn, Par 5 |
Hier waren die Bunker dafür umso größer und wichtiger. Die Grüns waren gefühlt noch mehr ondulierter und schwieriger, so dass sich auch diese Bahnen schwer, aber immer fair spielen ließen.
Nachdem spätestens an der 13 klar war, dass ich das Matchplay gewinnen würde (was ich am Ende auch mit 7 auf tat), haben wir an der 6, einem Par 3 auf den Dreierflight vor uns aufgeschlossen, der sehr langsam unterwegs war. Und irgendwie war da dann auch die Luft raus.
Generell waren die 9 Bahnen auch toll und insgesamt war auch die Mischung ein Grund dafür, dass ich diesen Platz sicherlich länger positiv in Erinnerung behalten werde.
Das ich Klaus im Matchplay mit 7 auf besiegt habe, war dabei nur eine nette Randerscheinung. Es war einfach ein toller Tag, auf einem tollen Platz, mit einem tollen Flightpartner und viel Spaß.
Im November, wenn Klaus Wördehoff und die PGA ihr Abschluss ProAM Turnier dort veranstalten, werden sicherlich nicht nur die Pros ihre wahre Freude an dem Platz haben. Der dann, nach den Portugal Masters im Okt noch deutlich mehr Rough haben soll und damit noch genauer etwas schwerer zu spielen sein dürfte. Zumal das Wetter und der Wind dann noch mehr zum Faktor wird.
Aber wer es sich zeitlich (und monetär) leisten kann, sollte das Angebot unbedingt wahrnehmen, denn diese ProAMs sind so schon toll, aber auf diesem Platz bestimmt ein Highlight für jeden Golfer.
Donnerstag haben wir bei starken Böen den Laguna Course gespielt.
Ein Platz mit viel Wasser, noch mehr Tradition und vielen Vorschusslorbeeren ("..wer weniger als 10 Bälle verliert..."). Aber Wind, Umbauarbeiten und Zustand einiger Bahnen ließen den Platz vom Spaßfaktor deutlich gegenüber den anderen Plätzen abfallen.
Aktuell ist einer der ältesten Plätze der Region eher kein Tipp, ich würde ihn momentan meiden, denn dafür gibt es genügend andere Plätze in unmittelbarer Umgebung, die deutlich besser sind.
Ich habe nur 3 Bälle versenkt. So schwer kann er dann nicht gewesen sein...
Freitag war dann Day-Off, den meine Frau und ich mit Sightseeing und Besuchen von Ponte da Pietade, Lagos und Silves gefüllt haben.
Samstag, zum Abschluss, gab es noch einmal einen Scramble, nochmal war meine Frau am Start und nochmal wurde der Millennium Course gespielt.
Auch beim zweiten Mal ein toller Platz und ein würdiger Abschluss einer tollen Golfreise, die man so bedingungslos weiterempfehlen kann.
Und bevor Fragen aufkommen:
Ja, meine Frau und ich waren wieder in einem Flight.
Und ja, wir wurden wieder Nettosieger, dieses Mal sogar mit einer 77.
Der eine oder andere Golfer in unserem Flight mag enttäuscht darüber gewesen sein, dass es "nur" der Nettosieg wurde, aber meiner Frau und mir hat die Runde auch so sehr viel Spaß gemacht.
Dass ich alle 5 Runden Nettosieger und in zwei der drei Einzelrunden auch Bruttosieger wurde, war sportlich nicht sooo schlecht und zeigt, dass mein Training sich auszahlt.
Allerdings muss und werde ich noch weiter an mir arbeiten, denn warum sollte ich jetzt aufhören?
Fazit:
Tolle Plätze mit sensationellen Grüns, ein tolles Hotel mit einer herausragenden Reiseleitung und vielen netten Eindrücken und tollen Menschen, die man kennen lernen durfte.
Wir hatten viel Spaß und können solche Reisen (organisiert von Klaus und Stefanie) nur bedingungslos weiterempfehlen. Und wer die Chance und das nötige Kleingeld hat: Bucht das ProAM im November. Es wird der Hammer!
Mein Dank gehta aber auch an Christa, Gabriele, Gudrun, Hannelore, Katharina, Marion, Wanda, Eike, Ernst, Klaus, Klaus, Richie und Uli! Ihr wart eine spitzen Truppe und es war toll mit Euch, wir hatten viel Spaß!
Nachdem spätestens an der 13 klar war, dass ich das Matchplay gewinnen würde (was ich am Ende auch mit 7 auf tat), haben wir an der 6, einem Par 3 auf den Dreierflight vor uns aufgeschlossen, der sehr langsam unterwegs war. Und irgendwie war da dann auch die Luft raus.
Generell waren die 9 Bahnen auch toll und insgesamt war auch die Mischung ein Grund dafür, dass ich diesen Platz sicherlich länger positiv in Erinnerung behalten werde.
Das ich Klaus im Matchplay mit 7 auf besiegt habe, war dabei nur eine nette Randerscheinung. Es war einfach ein toller Tag, auf einem tollen Platz, mit einem tollen Flightpartner und viel Spaß.
Im November, wenn Klaus Wördehoff und die PGA ihr Abschluss ProAM Turnier dort veranstalten, werden sicherlich nicht nur die Pros ihre wahre Freude an dem Platz haben. Der dann, nach den Portugal Masters im Okt noch deutlich mehr Rough haben soll und damit noch genauer etwas schwerer zu spielen sein dürfte. Zumal das Wetter und der Wind dann noch mehr zum Faktor wird.
Aber wer es sich zeitlich (und monetär) leisten kann, sollte das Angebot unbedingt wahrnehmen, denn diese ProAMs sind so schon toll, aber auf diesem Platz bestimmt ein Highlight für jeden Golfer.
Donnerstag haben wir bei starken Böen den Laguna Course gespielt.
Ein Platz mit viel Wasser, noch mehr Tradition und vielen Vorschusslorbeeren ("..wer weniger als 10 Bälle verliert..."). Aber Wind, Umbauarbeiten und Zustand einiger Bahnen ließen den Platz vom Spaßfaktor deutlich gegenüber den anderen Plätzen abfallen.
Aktuell ist einer der ältesten Plätze der Region eher kein Tipp, ich würde ihn momentan meiden, denn dafür gibt es genügend andere Plätze in unmittelbarer Umgebung, die deutlich besser sind.
Ich habe nur 3 Bälle versenkt. So schwer kann er dann nicht gewesen sein...
Freitag war dann Day-Off, den meine Frau und ich mit Sightseeing und Besuchen von Ponte da Pietade, Lagos und Silves gefüllt haben.
Samstag, zum Abschluss, gab es noch einmal einen Scramble, nochmal war meine Frau am Start und nochmal wurde der Millennium Course gespielt.
Auch beim zweiten Mal ein toller Platz und ein würdiger Abschluss einer tollen Golfreise, die man so bedingungslos weiterempfehlen kann.
Und bevor Fragen aufkommen:
Ja, meine Frau und ich waren wieder in einem Flight.
Und ja, wir wurden wieder Nettosieger, dieses Mal sogar mit einer 77.
Der eine oder andere Golfer in unserem Flight mag enttäuscht darüber gewesen sein, dass es "nur" der Nettosieg wurde, aber meiner Frau und mir hat die Runde auch so sehr viel Spaß gemacht.
Dass ich alle 5 Runden Nettosieger und in zwei der drei Einzelrunden auch Bruttosieger wurde, war sportlich nicht sooo schlecht und zeigt, dass mein Training sich auszahlt.
Allerdings muss und werde ich noch weiter an mir arbeiten, denn warum sollte ich jetzt aufhören?
Fazit:
Tolle Plätze mit sensationellen Grüns, ein tolles Hotel mit einer herausragenden Reiseleitung und vielen netten Eindrücken und tollen Menschen, die man kennen lernen durfte.
Wir hatten viel Spaß und können solche Reisen (organisiert von Klaus und Stefanie) nur bedingungslos weiterempfehlen. Und wer die Chance und das nötige Kleingeld hat: Bucht das ProAM im November. Es wird der Hammer!
Mein Dank gehta aber auch an Christa, Gabriele, Gudrun, Hannelore, Katharina, Marion, Wanda, Eike, Ernst, Klaus, Klaus, Richie und Uli! Ihr wart eine spitzen Truppe und es war toll mit Euch, wir hatten viel Spaß!
Nur Golf bei:
Freitag, 30. März 2012
Aus gegebenem Anlass
Es gibt diese Orte, die nicht älter, sondern nur noch berühmter und ruhmreicher werden.
Wembley kennt jeder Fußballfan. Wimbledon ist das Mekka des Tennissports und St. Andrews in Schottland "The Home of Golf". Sportstätten, die zu betreten jeder Sportler träumt. Dort zu gewinnen aber nur ganz wenigen vergönnt ist. Oft entstehen bei diesen Siegen Mythen und Helden. Bei normalen Turnieren feiert man den Sieger, hier verehrt man sie. Dazu gehören im Golf die 4 Majorturniere.
Die PGA Championship und die US Open mit ihren jährlich wechselnden Plätzen haben aber nicht den Glanz, den The Open (British Open) oder das Masters in Augusta ausstrahlen.
The Open sind einfach The Open und quasi der Olymp des Golfsports in seiner ursprünglichen, britischen Art. Danach aber kommt direkt, und das wohl für jeden Golfer, das Masters in Augusta.
The Open sind einfach The Open und quasi der Olymp des Golfsports in seiner ursprünglichen, britischen Art. Danach aber kommt direkt, und das wohl für jeden Golfer, das Masters in Augusta.
Augusta ist kein Ort an dem man Ferien machen würde
Dafür spielt man dort aber immer am ersten Aprilsonntag die Finalrunde des Masters. Und das bereits seit 1934 auf einem, wenn nicht gar mittlerweile dem schönsten Golfplatz der Welt. Seine Länge von inzwischen 7435 Yards bei Par 72 ist nicht die Herausforderung, es sind die 18 Bahnen
und insbesondere Amens Corner, die wohl berühmtesten drei Golfbahnen der Welt. Die Bahnen 11, 12 und 13. Dort entscheidet sich das Masters. Gewinnen kann man es da noch nicht, aber verlieren. Und dort finden sich auch immer wieder die größten Zuschauermassen. Und die gibt es in Augusta reichlich. Und das obwohl es keine Sportveranstaltung gibt, für die man schwerer an Tickets kommt. Wer ein Ticket ergattert hat, gibt es auch nicht freiwillig wieder her und die 2000 eröffnete Warteliste wurde bereits 2002 wieder geschlossen und ist seitdem nicht mehr aufgemacht worden. Sprich, man kann sich gar nicht um reguläre Tickets bewerben. Auch das ist ein Grund für den Mythos Masters und den
Augusta National Golf Club, ein Ort an dem Helden geboren werden
und insbesondere Amens Corner, die wohl berühmtesten drei Golfbahnen der Welt. Die Bahnen 11, 12 und 13. Dort entscheidet sich das Masters. Gewinnen kann man es da noch nicht, aber verlieren. Und dort finden sich auch immer wieder die größten Zuschauermassen. Und die gibt es in Augusta reichlich. Und das obwohl es keine Sportveranstaltung gibt, für die man schwerer an Tickets kommt. Wer ein Ticket ergattert hat, gibt es auch nicht freiwillig wieder her und die 2000 eröffnete Warteliste wurde bereits 2002 wieder geschlossen und ist seitdem nicht mehr aufgemacht worden. Sprich, man kann sich gar nicht um reguläre Tickets bewerben. Auch das ist ein Grund für den Mythos Masters und den
Augusta National Golf Club, ein Ort an dem Helden geboren werden
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| Von so einer Einladung träumt jeder Golfer. |
In Augusta hat jede Bahn einen eigenen Namen (Platzbeschreibung auf spox.com)
Ich bekomme schon beim Schreiben dieser Zeilen Gänsehaut, wenn ich nur an die Bilder denke, wenn jeder Spieler in Augusta auf Bahn 1 - Tea Olive, Par 4 mit 455 Yards und historisch gesehen die 6 schwerste Bahn des Courses - vorgestellt und begrüßt wird.
Augusta ist das Turnier für die ganz besonderen Momente
Es ist nur einer von unzähligen Momenten und Mythen.
Ein Schlag von von vielen, die bisher schon in die Golfgeschichte eingegangen sind. Ich sehe das immer und immer wieder gerne.
Was sich am Finaltag 2010 an der 13ten Bahn (Azalea), ein Par 5 mit 510 Yards, abspielte ist einer dieser Augenblicke in dem Helden geboren werden. OK, Mickelson war vorher schon ein Held. An der 13 ist alles möglich ist. Man kann mit einem Birdie noch mal angreifen oder auch das Turnier komplett verlieren.
Mickelson verzog seinen Abschlag rechts in den Wald wo die ca. 1600 Azalen stehen, die der Bahn ihren Namen geben. Der Ball liegt so an einem Baum, das er für einen Linkshänder eigentlich nicht zu spielen ist. Er hat noch über 180 Meter bis zur Fahne die auf dem Grün kurz gesteckt ist und von einem Graben verteidigt wird. Sein Caddie rät ihm den Ball aufs Fairway zu spielen, um dann mit dem Dritten die Fahne zu attackieren. Mickelson wäre nicht Mickelson, wenn er das auch getan hätte. Er hatte eine andere Idee, denn er wollte das Masters gewinnen. Am Ende siegte Mickelson auch dank dieses Schlages, vor Lee Westwood und Anthony Kim.
Mickelson verzog seinen Abschlag rechts in den Wald wo die ca. 1600 Azalen stehen, die der Bahn ihren Namen geben. Der Ball liegt so an einem Baum, das er für einen Linkshänder eigentlich nicht zu spielen ist. Er hat noch über 180 Meter bis zur Fahne die auf dem Grün kurz gesteckt ist und von einem Graben verteidigt wird. Sein Caddie rät ihm den Ball aufs Fairway zu spielen, um dann mit dem Dritten die Fahne zu attackieren. Mickelson wäre nicht Mickelson, wenn er das auch getan hätte. Er hatte eine andere Idee, denn er wollte das Masters gewinnen. Am Ende siegte Mickelson auch dank dieses Schlages, vor Lee Westwood und Anthony Kim.
Aber das Masters sucht sich auch seine Opfer und Tragödien
So geschehen im letzten Jahr. Mit Rory McIlroy. Der damals 21 jährige Ire spielte wohl die bis dahin besten 54 Löcher seines Lebens und ließ der Konkurrenz keine Chance. Am Finaltag ging er mit -11 und damit 4 Schlägen Vorsprung auf die Zweitplatzierten an den Star. Nach 9 Bahnen lag er nur noch bei -10, aber immer noch einen Schlag in Führung.
Doch dann kam die 10. Und ein Fehlschlag, von dem sich McIlroy nie wieder an diesem Finaltag erholen konnte. Das Triple Bogey an der 10 brach ihm das Genick und er brauchte die zweiten 9 sagenhafte 43 Schlägen. Insgesamt verlor er am Ende 14 Schläge auf den Sieger Charles Schwartzel, der seinerseits eine unglaublich konstante und gute 66er Schlussrunde spielte und dem Druck bis zum Ende standhielt.
Das McIlroy an dieser Niederlage nicht zerbrach, sondern im Anschluss die US Open gewann und im Februar diesen Jahres sogar die Nummer 1 der Welt wurde, spricht für die Psyche, das Talent und den Sportler Rory McIlroy. Für mich ist er definitiv einer der heißesten Favoriten auf den Masters-Titel 2012!
Doch was macht Augusta so legendär?
Zum einen ist es der vom legendären Bobby Jones (dem besten Golfer seiner Zeit) 1931 nach seinen Idealvorstellungen erbaute Golfplatz. Hier alte Dokumente und Berichte zu und aus dieser Zeit.
Dazu kommt, dass das Masters das einzige Majorturnier ist das immer auf demselben Platz ausgetragen wird, dem Augusta National Golf Club, einem der exklusivsten Golfclubs überhaupt, der im Dezember 1932 gegründet wurde und bisher gerade mal, mit William Porter "Billy" Payne (seit 2006) seinen 6ten Präsidenten hat. 6 Präsidenten In 70 Jahren, wir haben den dritten Bundespräsidenten in 2 ...
Augusta ist Tradition pur.
Es gibt viele Gerüchte und Sagen um und über Augusta und den Golfclub.
So hat der Augusta National Golf Club angeblich nie mehr als 300 Mitglieder, die sich das Privileg dort Mitglied zu sein, irgendwo zwischen 25.000 US$ und 50.000 US$ jährlich kosten lassen.
Es gibt keine offiziellen Aufnahme- bzw. Bewerbungsprozess und es wird davon ausgegangen, dass die Mitgliedschaft nur durch eine Einladung von Seiten des Clubs zustande kommen kann. Die Legende besagt, dass man eine solche Einladung durch das kommentarlose Zusenden der Mitgliedsbeitragsrechnung erhält. Zahlt der Empfänger, so ist er aufgenommen, erhält aber nie ein offizielles Dokument darüber. Frauen dürfen als Gäste eines Mitglieds auf dem Golfplatz spielen und laut offizieller Verlautbarung gibt es auch keine clubinterne Regel, die die Aufnahme von Frauen verbietet, dennoch wurde bisher noch keine Frau tatsächlich eingeladen Mitglied zu werden.
Es gibt keine offiziellen Aufnahme- bzw. Bewerbungsprozess und es wird davon ausgegangen, dass die Mitgliedschaft nur durch eine Einladung von Seiten des Clubs zustande kommen kann. Die Legende besagt, dass man eine solche Einladung durch das kommentarlose Zusenden der Mitgliedsbeitragsrechnung erhält. Zahlt der Empfänger, so ist er aufgenommen, erhält aber nie ein offizielles Dokument darüber. Frauen dürfen als Gäste eines Mitglieds auf dem Golfplatz spielen und laut offizieller Verlautbarung gibt es auch keine clubinterne Regel, die die Aufnahme von Frauen verbietet, dennoch wurde bisher noch keine Frau tatsächlich eingeladen Mitglied zu werden.
Das beim Masters traditionell an den Gewinner verliehene Green Jacket führte man bereits 1937 ein. Die Idee war, dass die Clubmitglieder ihre Jacket während des Turniers tragen, damit die Zuschauer jederzeit sofort Ansprechpartner erkennen konnten, falls es Fragen gab. Seit 1949 erhält der Gewinner des Turniers, neben seinem Green Jacket, auch ein lebenslanges Teilnahmerecht am Masters. Neben dem Green Jacket erhält der Gewinner auch eine Goldmedaille und eine Replika des Clubhauses in Silber. Zusätzlich erwirbt er sich Spielberechtigungen für die kommenden fünf Jahren an den anderen drei Majors und den Players Championship, sowie eine fünfjährige Spielberechtigung für die US PGA Tour. Der Zweitplatzierte bekommt eine Silberplatte, eine Medaille. Der beste Amateur bekommt den Silver Cup, der zweitbeste die Silver Medal.
Es ist Tradition, dass der Gewinner des Vorjahres dem aktuellen Gewinner bei der Siegeszeremonie ins Jacket hilft. Deshalb zog sich Jack Nicklaus bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung 1966 das Jacket auch selber an. Später übernahm bei Wiederholungssiegen (Faldo 89/90 und Woods 01/02) der Clubvorsitzende diese Aufgabe. Der Sieger darf sein maßgeschneidertes Sakko für ein Jahr mit nach Hause nehmen und danach wird es dann im Clubhaus verwahrt und steht ihm bei Besuchen jederzeit zur Verfügung.
Seit 1983 dürfen die Pros erst ihre eigenen Caddies mit nach Augusta bringen, davor wurden die Caddies vom Klub gestellt.
Seit 1983 dürfen die Pros erst ihre eigenen Caddies mit nach Augusta bringen, davor wurden die Caddies vom Klub gestellt.
Aber beim Masters ist auch die Stimmung inzwischen ein wesentlicher Bestandteil des Mythos.
Die Zuschauermassen an den vier Tagen sind unfassbar. Eine Groundticket für Augusta zu bekommen, ist schwerer als ein Ticket für den Superbowl zu ergattern. Teilweise sieht es um die Grüns herum aus, wie in Fußballstadien und auch deshalb gilt:
Augusta rockt!
Wer erfahren will, was ich meine, sollte ab Donnerstag unbedingt das Masters 2012 auf SKY oder sonstwo verfolgen!
Denn erklären kann man das eigentlich nicht…
Edith fragt mich gerade nach meinen Masters-Favoriten:
Ich denke, dass Tiger und McIlroy Topfavoriten sind, während Donald, Westwood, Scott und Mckelson große Aussenseiterchancen haben werden.
Edith sagt:
Wer das Msters nicht jeden Tag und immer verfolgen kann, sollte sich das entsprechende App holen.Für IPhone UND IPad (Klick mich), das Teil ist sensationell und kostenlos.
Denn erklären kann man das eigentlich nicht…
Edith fragt mich gerade nach meinen Masters-Favoriten:
Ich denke, dass Tiger und McIlroy Topfavoriten sind, während Donald, Westwood, Scott und Mckelson große Aussenseiterchancen haben werden.
Edith sagt:
Wer das Msters nicht jeden Tag und immer verfolgen kann, sollte sich das entsprechende App holen.Für IPhone UND IPad (Klick mich), das Teil ist sensationell und kostenlos.
Nur Golf bei:
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