Es gibt ja bekanntlich viele Menschen, denen ist Status
wichtig. Nicht ohne Grund hat die Sparkassenwerbung „Mein Haus, mein Auto, mein
Pferd“ so großartig funktioniert, dass sich dieser Spruch zum geflügelten Wort
entwickelt hat. Andererseits sind wir Deutschen ein Volk, dass eher neidisch auf
die Erfolge anderer ist und dabei gleich immer Verrat wittert.
Vielleicht ist das einer der Gründe, warum so wenig Deutsche
golfen?
Schließlich geht es beim Golfen ja auch immer um Status.
Um Haben
und Sein.
Was hast Du für Schläger?
Spielst Du auch schon den neuen
Wunderdriver?
Und dann die alles (scheinbar) entscheidende Frage:
Und dann die alles (scheinbar) entscheidende Frage:
„Wie lang ist dein Pen…“ ähhh „Was für ein Handicap hast Du?“
Ich weiß nicht, aber gefühlt ist das eigene Handicap inzwischen
fast genauso wichtig, wie das Auto mit dem man auf dem Platz vor fährt. Status
Symbol halt. Und wenn einer dann ein deutlich besseres Handicap hat, wird
ehrfurchtsvoll Ehre gehuldigt. Und neidvoll gedacht: „Wie hast Du das denn
geschafft“ wenn die ersten Schläge gemacht sind. Denn viele Golfer haben ihr
Handicap gemacht und keiner weiß wie und wieso. Aber das ist eine ganz andere Geschichte